Stoff genug
Für die Weiterbildung zum Industriemeister hat der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHT) einen Rahmenstoffplan herausgegeben, der allen Industrie- und Handelskammern als Grundlage für die Weiterbildung dient. Die Hamburger Akademie hat diesen Rahmenstoffplan mit Hilfe einer erwachsenengerechten und erfolgreichen Fernlehrmethode in den Studienheften aktuell und zeitgemäß umgesetzt. Entsprechend dem Plan wurde der Lernstoff in Teilbereiche unterteilt.
Die Schwerpunkte im Überblick:
1. Grundlagenteil - Fachübergreifende Basisqualifikationen
Rechtbewusstes Handeln: Dieser Teil beinhaltet die rechtlichen Grundlagen, die Sie für Ihren zukünftigen Aufgabenbereich benötigen. Dazu gehören Arbeitsrecht, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit genauso wie Umweltrecht und Datenschutz, um nur einige Stichworte zu nennen.
Betriebswirtschaftliches Handeln: Beginnend mit einer kompakten Einführung in die betriebswirtschaftlichen Grundbegriffe lernen Sie betriebswirtschaftliche Abläufe nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu planen, zu beurteilen und zu beeinflussen.
Methoden der Information, Kommunikation und Planung anwenden: Hier geht es darum, Ihre Analysefähigkeit und Problemlösungskompetenz zu schulen. Wie kommen Sie zu sachgerechten Entscheidungen, welche Methoden überzeugen andere von Ihren Entscheidungen, wie kann die EDV zur Lösung beitragen? Das sind nur einige von vielen Fragen, die Sie klären lernen. Daneben geht es um die technische Kommunikation in Form von Entwürfen, Tabellen und Nomogrammen sowie die schriftliche und mündliche Kommunikation.
Zusammenarbeit im Betrieb: Wie können Sie die Leistungsbereitschaft Ihrer Mitarbeiter fördern? Wie lösen Sie betriebliche Konflikte? Sie lernen Führungstechniken und Führungsgrundsätze. Mit erprobten und gezielten Maßnahmen erkennen Sie Zusammenhänge des Sozialverhaltens und beurteilen deren Auswirkungen auf die Zusammenarbeit. Sie üben durch angemessene Maßnahmen auf eine zielorientierte und effiziente Zusammenarbeit hinzuwirken.
Naturwissenschaftliche und technische Gesetzmäßigkeiten berücksichtigen: Hier werden Ihre naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Kenntnisse vertieft. Vom Meister verlangt man überdurchschnittlich gute Leistungen auf diesen Gebieten.
2. Anwendungsteil - Handlungsspezifische Qualifikationen
Technik: Sie vertiefen Ihre Kenntnisse auf folgenden drei Gebieten. Betriebstechnik: Planung, Einrichtung und Instandhaltung technischer Anlagen und Einrichtungen, Fertigungstechnik: Planung, Organisation, Steuerung und Überwachung von Fertigungsprozessen. Montagetechnik: Planung, Terminierung, Organisation und Beurteilung von Montageprozessen.
Organisation: Dieser Bereich ist für Sie wichtig, denn Sie lernen hier die großen Steuerungs- und Planungsinstrumente und ihre Bedeutung in der Praxis kennen. Es geht um das Betriebliche Kostenwesen, um Planungs- Steuerungs- und Kommunikationssysteme sowie um Arbeits-, Umwelt und Gesundheitsschutz.
Führung und Personal: Eine Schlüsselqualifikation in allen Führungspositionen ist die Personalführung. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch Ihre Ausbildung. Sie lernen alles für gute Mitarbeitergespräche in Konflikt- oder Beurteilungssituationen. Dazu das notwendige generelle Praxiswissen zur Personalführung und zum Qualitätsmanagement.
3. Ergänzungsteil
Vorbereitung auf die Ausbilderprüfung: Meister sind auch Ausbilder. Deshalb müssen Sie die Ausbilderbefähigung nachweisen, um zur IHK-Prüfung zugelassen zu werden. Wenn Sie die Meisterprüfung vor der IHK ablegen möchten, bereiten die Hamburger Akademie Sie optimal darauf vor. Haben Sie diese Prüfung bereits abgelegt, entfällt dieser Ergänzungsteil.
Ergänzendes Grundwissen
Zusätzlich erhalten Sie Lehrgangsmaterial aus den Bereichen Mathematik, Technologie der Werk- und Hilfsstoffe, technisches Zeichnen und Betriebstechnik. Diese Hefte dienen dazu, Ihr Wissen aufzufrischen. Denn viele Teilnehmer der Lehrgänge sind gestandene technische Fachleute mit sehr viel Berufspraxis, deren Schul- und Ausbildungszeit schon einige Jahre zurückliegt. Mit diesen Heften füllen Sie eventuell entstandene Lücken und sind noch besser für die Aufgaben vorbereitet,
die künftig auf Sie zukommen.
Softwareschulung:
Sie können im Lehrgang Ihre Kenntnisse in Microsoft-Office
und AutoCAD LT auf den neuesten Stand bringen. Selbsterklärende Simulations- und Übungssoftware wird Sie dabei optimal unterstützen.
